Am Hohen Markt in der Altstadt von Krems an der Donau ist der Ausgangspunkt der Etappe 1 des Welterbesteiges.

Krems hat eine Blaue und eine Grüne Zone. 

Wo kann ich mein Auto abstellen?

In der Blauen Zone beträgt die Parkdauer 3 Stunden und die Parkgebühr 50 Cent pro halbe Stunde. In der Grünen Zone kann man das Auto länger stehen lassen. Die Parkgebühr beträgt 50 Cent pro Stunde und 4 Euro für den ganzen Tag.

Bezahlen kann man mit dem Handy mit: HANDY Parken A1EasyPark oder ParkNow. Beim Parken mit dem Handy entspricht die Blaue Zone der Zone 1 und die Grüne der Zone 2. 

Die Grüne Zone ist durch einen großen grünen Balken auf der Fahrbahn im Einfahrtsbereich einer Straße und Tafeln mit einem großen grünen P gekennzeichnet. Weiters gibt es Parkscheinautomaten und Parkscheine. Parkscheine sind in Trafiken, Tankstellen und Banken, erhältlich.

Neben der Grünen Zone gibt es noch zwei Parkdecks, wo man das Auto länger stehen lassen kann. Das Parkhaus Altstadt in der Bahnzeile 16 in 3500 Krems an der Donau und das Parkdeck Kunstmeile Krems an der Steiner Donaulände 3500, 3500 Krems an der Donau.

Gratis parken kann man am Park and Ride Parkplatz, der sich am Beginn der Strandbadstraße befindet. Von dort können Sie zu Fuß zum Ausgangspunkt der Etappe 1 am Hohen Markt in Krems gelangen.

Besser ist es, wenn Sie mit dem Auto zum Endpunkt der Etappe 1 nach Dürnstein fahren. Sie können dort am Parkplatz P2 für 4 euro den ganzen Tag das Auto parken und mit der Buslinie 715, die 24 Minuten nach jeder vollen Stunde verkehrt, auch am Wochenende, nach Krems fahren. Die Bushaltestelle in Dürnstein befindet sich direkt beim Parkplatz P2. In Krems fahren Sie bis zum Bahnhof.

Wenn Sie mit der Bahn oder dem Bus nach Krems kommen dann führt Sie Ihr Weg vom Bahnhof zum Ausgangspunkt der 1. Etappe am Hohen Markt in der Altstadt von Krems, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau ist. Der Fußweg vom Bahnhof in die Altstadt ist schöner und kürzer als vom Park and Ride in der Strandbadstraße.

Die mittelalterliche Burgstiege ist eine gekrümmte, von Schwibbogen überspannte enge Hintergasse, von der Kremser Landstraße zum Hohen Markt. 

Der Begriff Schwibbogen leitet sich ursprünglich  von der Bezeichnung Schwebebogen ab. Es handelt sich um einen waagrechten Bogen, der so übermauert ist, dass sich oben ein gerader Abschluss ergibt. Es ist ein gespannter Bogen ohne darüber lastendes Mauerwerk, der die parallelen Wände von zwei Gebäuden spreizt. 

Der Begriff Schwibbogen leitet sich ursprünglich  von der Bezeichnung Schwebebogen ab. Es handelt sich um einen waagrechten Bogen, der so übermauert ist, dass sich oben ein gerader Abschluss ergibt. Es ist ein gespannter Bogen ohne darüber lastendes Mauerwerk, der die parallelen Wände von zwei Gebäuden spreizt. 

Die geografische Koordinaten der Standorttafel des Ausgangspunktes der Etappe 1 lauten: 48°24’43.4″N 15°36’06.6“E. Sie befindet sich am Hohen Markt in Krems neben dem Gasthaus Jell vor der Gozzoburg. Bis zum Endpunkt der Etappe 1 in der Altstadt von Dürnstein wird eine Gehzeit von 4 1/2 Stunden angegeben.

Auf einem Felsplateau des südöstlichen Ausläufers des Wachtberges oberhalb der Stadt befindet sich der Hohe Markt, ein mittelalterlicher, leicht ansteigender, gepflasterter Dreieckplatz, der im 11. Jahrhundert als Marktplatz zwischen Burg und ehemaliger Pfarrkirche entstand und bis zum 14./15. Jahrhundert Mittelpunkt der Stadt war.

Der westliche Teil der Gozzoburg, Margarethenstraße Nr. 14, ist ein straßenseitiger Saalbau aus dem 13. Jahrhundert mit Loggia, eine zum Hohen Markt hin offene, von Pfeilern getragene Halle als selbstständiger Teil des Erdgeschosses mit 4 hohen Spitzbogenarkaden und einer breiteren Eingangsarkade auf Rechteckpfeilern mit Rundstabvorlagen an den Außenkanten. Im Obergeschoß gibt es eine Gruppe von gekuppelten frühgotischen Fenstern des Festsaales mit profilierten Rahmungen.

Die Gozzoburg am Hohen Markt in Krems ist eine Stadtburg aus dem 11. Jahrhundert mit einem sogenannten festen Haus. Ein festes Haus ist ein wehrhaftes Gebäude mit relativ starken Mauern. Es diente dem Besitzer zu Wohn-, Wehr- und Repräsentationszwecken. Im 13. Jahrhundert hat der Kremser Bürger Gozzo, die am Rande des Steilabfalles zur Unteren Landstraße an der Südseite des ummauerten Burghofes gelegene Burg mit seinem benachbarten Besitz vereinigt und ausgebaut.

Gozzo war Kammergraf unter Ottokar II. und wurde unter Rudolf dem I. zum Dienst am Hof herangezogen. Als Kammer wurden Behörden bezeichnet, die die Einkünfte des Landesherrn verwalteten. Als Kammergraf wurde eine Person benannt, die den kaiserlichen Einkünften vorgesetzt war. Ottokar II. wurde 1232 als zweiter Sohn von König Wenzel I. von Böhmen geboren. König Wenzel I. war ein Herrscher der Přemysliden, einem böhmische Adelsgeschlecht.

1247 wurde Ottokar II. zum Markgrafen von Mähren erhoben. Nach dem Aussterben der Babenberger war er ab 1251 Herzog von Österreich, ab 1254 König von Böhmen, ab 1261 Herzog der Steiermark und ab 1269 Herzog von Kärnten und Krain.

Schlacht auf dem Marchfeld, Ottokars Ende.

Dazu kam es, weil sich die Königswähler, zu denen der Böhmische König gehörte, im September 1273 auf die Wahl Rudolfs einigten. Ottokar wollte selbst zum König des Heiligen Römischen Reiches gewählt werden und blieb deshalb der Wahl fern. Von Rudolf I. erwarteten die Königswähler die Revindikation. Viele Adlige hatten sich während der Herrschaftsjahre Richards von Cornwall und Alfons’ von Kastilien am Reichsgut bedient. 

Die Anerkennung seiner Königsherrschaft und die die Rückführung der dem Reich entfremdeten Güter und Rechte, konnte Rudolf I. gegenüber König Ottokar II. nur militärisch durchsetzen. Nach der ersten Niederlage Ottokars im Jahr 1277 musste er auf die Herzogtümer Österreich, Steiermark, Kärnten und Krain verzichten, die an das Reich heimfielen. 

1278 brach der Krieg erneut aus. In der Schlacht auf dem Marchfeld erlitt Ottokar Přemysl eine Niederlage und wurde danach getötet. Doch bevor der Leichnam Ottokars eine Ruhestätte fand, wurde er vom Schlachtfeld auf einer Karre nach Wien überführt. Die Wiener Minoriten brachten seine menschlichen Überreste in aller Stille ins Kloster, da er sich noch immer im Banne befand. Rudolf von Habsburg ließ seinen toten Rivalen für 30 Tage ausstellen, damit jeder sehen konnte, dass Ottokar tot ist. 

Erst danach erlaubte Rudolf den toten böhmischen König provisorisch im Minoritenkloster in Znaim zu bestatten. 1296 ließ ihn Ottokars Sohn, König Wenzel II., in der Hl.Veits-Basilika in der Prager Burg bestatten.

Franz Grillparzers " Ottokars Glück und Ende"

Das Drama entstand schon 1823. Doch danach lag es zwei Jahre bei der Zensurbehörde. Es wurde wegen „ungünstiger Erinnerungen an Napoléon und wegen ungünstiger Schilderung der Böhmen“ verboten. Kaiserin Karoline Charlotte Auguste bewirkte jedoch die Freigabe des Stückes und die Aufführung am 19. Februar 1825 im Wiener Burgtheater.

In dem Stück werden König Ottokar mehrere Kronen angeboten, darunter auch die Kaiserkrone. Doch die Trennung von seiner Ehefrau Margarete führt dazu, daß Rudolf zum König gewählt wird. Das bedeutet eine Beschädigung seines Ansehens. Er muss sich damit begnügen, die Gebiete Böhmen und Mähren kniend vom Kaiser als Lehen entgegenzunehmen.  

Königin Kunigunde fordert Ottokar auf, seine Ehre wiederzuerlangen. Bis dahin wird sie ihm seine ehelichen Rechte verweigern. Bei der Schlacht auf dem Marchfeld wird Ottokar getötet. Noch am Schlachtfeld belehnt Kaiser Rudolf belehnt seine beiden Söhne mit den Ländern Österreich und Steiermark.

Der Böhmenkönig Ottokar wird von Grillparzer als eine große, zügellose Herrschernatur dargestellt, so wie er Napoleon als den herrschsüchtigen, nicht legitimierten Emporkömmling sah, der schließlich scheitern musste. Der Hochmut bringt Ottokar zu Fall. Auf dem Marchfeld wird er von Rudolf von Habsburg besiegt. 

1955 wurde das Stück zur feierlichen Wiedereröffnung des Burgtheaters ausgewählt. 

Virtueller Rundgang Gozzoburg 

Bei der Generalsanierung der Gozzoburg 2007 wurden Fresken gefunden, die die Legende von Barlaam und Ioasaph darstellen. Ioasaph ist das langersehnte Kind von König Abenner, der nach der Missionierung ins Heidentum zurückgefallen ist. Sterndeuter prophezeien, dass Ioasaph sich zur christlichen Religion bekehren werde. Um das zu verhindern, lässt der König seinen Sohn die schönen Seiten des Lebens kennenlernen. Dazu zählt die Begegnung mit einer jungen Prinzessin.

Prinzessin verführt Iosaphat

Eine schöne junge Frau war die Tochter eines Königs, der seinen Thron verloren hatte. Diese junge Frau widmete sich der Verführung des Sohnes von König Abenner. Sie wollte, dass Iosaphat sich der Lust hingibt.

Sie betrat Iosaphat´s Zimmer und ging zu seinem Bett. „Herr“, sagte sie, „ich bin die Tochter eines reichen Königs, der ein großes Land regierte, aber ich bin enterbt worden. Ich habe weder Vater noch Mutter. Ich bin ein armes Waisenkind. Wenn Du mir hilfst, bin ich bereit, Christin zu werden.

„Schöne Frau“, antwortete der junge Mann, „wenn Sie tun möchten, was Sie sagen, wäre das eine gute Sache. Es ist richtig und gut, den christlichen Glauben zu suchen.“

Iosaphat glaubte, die Dame habe die Wahrheit gesagt. Doch die Dame wollte ihn täuschen.

„Guter süßer Herr und Freund“, sagte die Dame mit dem schönen Gesicht, „wenn du meine Seele retten willst, solltest du über einen Austausch nachdenken. Wenn Sie mir einen Wunsch erfüllen, werde ich nicht zögern, alles zu tun, was Sie verlangen. “

„Süße Freundin, sag mir, was du willst.“

“Mit Vergnügen, mein Herr.” 

Die Lust verwandelte ihr Herz, ihre Augen, ihren Mund und ihr gesamtes Aussehen. Sie sprach mit Eifer und Leidenschaft mit Iosaphat: 

„Wenn Du mich zu meiner Ehre heiratest und meine Jungfräulichkeit nimmst, dann werde ich tun, was Du willst, und ich werde Deinen Anweisungen bedingungslos folgen.“

„Schöne Frau, das macht mir Angst. Ihr Angebot ist kaum anzunehmen. Ich möchte Deine Seele retten, aber wenn ich um Deinetwillen verloren wäre, wäre meine Belohnung von geringem Wert.

 “Was meinst du?” rief sie aus. „Wer Ehe und Religion verbindet, wird sicherlich gerettet, solange er auf heilige Weise an beiden festhält. Ich weiß, dass die Ehe eine gute Sache ist und jeder Adlige sollte versuchen zu heiraten. Der heilige Paulus selbst bestätigt, dass es für einen Mann viel besser ist, zu heiraten, als dass sein Körper für immer vor Lust brennt.“

“Bei Gott, das ist wahr”, sagte Iosaphat. „Nach den heiligen Schriften ist es viel klüger zu heiraten, als vor Lust zu brennen. Liebe Schwester und Freundin, bist du so unbesonnen, dass Du Dir wünschst, dass meine Jungfräulichkeit für Dein Wohlergehen verloren geht? Sie sprechen mit böswilliger Absicht. Ich muss die Ehe, die Sie vorschlagen, ablehnen, weil sie voller Schande ist. “

“Ihr Argument ist verwirrt”, antwortete die junge Frau. „Sie wissen, dass kein Mann in dieser Ehe Schande finden würde. Ich bin eine Heidin und die Tochter eines Königs, und ich werde Christin für Dich, wenn Du mich nimmst. Sie wären doppelt wohltätig, wenn Sie mich, eine Heidin, zu einer wahren Christin machen würden. Herr, Sie könnten meine Rettung sein. Mein Angebot ist gut. Um Gottes willen, ich bitte Dich, werde mein Ehemann! Sie werden das Erbe einlösen, das ich verloren habe.“

„Die heiligen Schriften sagen, dass der heilige Petrus eine Frau genommen hat. Die heiligen Propheten nahmen Frauen und lehrten uns zu heiraten. Was für ein Mann bist du? 

Ich werde die Taufe empfangen und gerettet werden. Sie könnten nichts Besseres tun, als eine Seele zu retten. Lass mich heute von Dir gerettet werden! “

„Süße Dame, ich frage Dich, kannst du nicht getauft werden, ohne mich zu begehren?

Empfange das Christentum und behalte Deine Jungfräulichkeit. Deine Schönheit bewegt mich und ich schwöre Dir, wenn ich jemals eine Frau nehmen würde, würde ich nur Dich nehmen.“

“Edler Herr, um Gottes willen, erbarme Dich meiner!” bettelte die junge Frau. 

„Wenn Du mich nicht als Frau haben willst, leiste mir einen anderen Gefallen. Nimm meinen Körper ein einziges Mal – ich verlange nicht mehr. Durch dieses eine Mal werde ich alles gewinnen, was ich gewinnen möchte. Der König wird mir mein Land zurückgeben und ich werde Christin. Wenn Du nur einmal mit mir schläfst, werde ich gerettet.“

Iosaphat antwortete: „Liebe Freundin, wenn ich Ihrem Wunsch nachkommen würde, würde kein Land und kein Reichtum die verloren gegangene Jungfräulichkeit kompensieren. 

Ich habe Gott meine Keuschheit versprochen und ich werde mein Gelübde halten.“

“Um Gottes willen, hör Dir das an”, antwortete die junge Frau. 

„König Avenir hat mich hierher geschickt, um Dich zu ehren und Dir zu dienen und um Dir meinen Körper zu geben. Er sagte, wenn ich meinen Körper mit Dir teile, dann würde er mir mein Land zurückgeben, und ich bot an, noch mehr für Dich zu tun: Ich bot an, Christin zu werden. 

Mein Christentum wäre Dein Heil, denn wenn ich von Dir gerettet werden würde, dann hättest Du eine gute Tat getan und die Belohnung würde Dir allein gehören.“

Mit diesen Worten seufzte sie und weinte. 

Iosaphat sah sie an und fühlte Mitleid, und er befürchtete auch, dass er sündigen könnte. 

Der Anblick der jungen Frau war sehr bewegend und er war hin und her gerissen. Wenn er tat, was sie verlangte, befürchtete er, Gott zu verärgern. Der Teufel erregte ihn und brachte ihn dazu, die Dame nehmen zu wollen. Er wollte es tun, aber er widersetzte sich.

Die weinende Frau bat ihn mit aller Kraft, sich auf ihre Seite zu stellen. Mitleid zog ihn an. 

Da stand er auf, ging in ein anderes Zimmer und bat um Rat. Beim Beten schlief er ein. Da nahm der heilige Michael seine Seele und trug sie ins Paradies.

Die Geschichte vom indischen Königssohn Iosaphat verbreitete sich im Mittelalter rasch in alle Richtungen.

Das ist das Franzosendenkmal

In der Ebene von Loiben in der Nähe von Dürnstein am Fuße des Höherecks, dort wo sich eine Stellung des französischen Marschall Mortier befand, befindet sich heute ein weithin sichtbares Denkmal, dessen Oberteil die Form einer Patrone darstellt. Das Franzosendenkmal soll an die Schlacht von Loiben im Jahre 1805 am 11. November, am Martinstag, dem Fest des heiligen Martin von Tours, erinnern. In der Wachau ist am Martinstag ein Laternenumzug, Kinder ziehen mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und singen, ein beliebter Brauch.

Der heilige Martin starb 397 bei Tours, einer Stadt des Fränkischen Reiches an der Loire, zwischen Orléans und dem Atlantik, die unter Karl dem Großen der Mittelpunkt der karolingischen Renaissance war. Zu seiner Zeit als römischer Soldat in Frankreich war Martin ab 334 ein Reiter in der kaiserlichen Garde. Er begegnete im Winter beim nördlich von Paris an der Somme gelegenen Amiens einem frierenden Bettler. Da Martin nichts bei sich trug, was den armen Mann hätte wärmen können, teilte er seinen eigenen Mantel und gab dem Armen eine Hälfte. 

Loiben befindet sich auf der linken Seite der Donau auf einem Schwemmkegel am Fuße des Loibenberges. Oberhalb von Loiben bei Dürnstein kommen die Felsen des Schloßberges und unterhalb von Loiben kommen die Felsen des Pfaffenberges bis an die Donau heran. Die Ebene von Loiben stellt somit einen erweiterten Abschnitt des ansonsten engen Durchbruchstales der Donau dar.

1805, im Jahr der Schlacht, führte die Straße von Dürnstein nach Krems in der Mitte des Talbodens, gesäumt von mit Steinmauern begrenzten Weingärten, die für Fuhrwerke und Artillerie ein Hindernis darstellten. Zu dieser Jahreszeit waren außerdem die Wege bereits vereist. Im Zuge der französischen Revolution wurde die Monarchie abgeschafft, was Länder wie Österreich zusammen mit Großbritannien, Russland und Schweden auf den Plan gerufen hat, um dagegen zu kämpfen.

Nach der Schlacht von Ulm, die zwischen dem 8. und dem 20. Oktober 1805 stattgefunden hat, marschierte ein Großteil der französischen Truppen südlich der Donau in Richtung Wien. Sie wollten die alliierten Truppen vor deren Eintreffen in Wien und vor der Vereinigung mit der 2. und 3. russischen Armee zur Schlacht stellen. Ein Korps unter Marschall Mortier sollte die linke Flanke decken, doch die Schlacht in der Ebene von Loiben wurde für die Alliierten entschieden, nachdem sie unter der Führung eines einheimischen ortskundigen Jägers von Krems in Richtung Nordwesten auf den über 400 m ü. A. gelegenen Scheibenhof aufgestiegen sind und von dort weiter in südwestlicher Richtung durch das Pfaffental wieder hinter zur Donau bei Watstein gelangten. Von hier aus konnten sie die Franzosen in Dürnstein von hinten her angreifen.

Aufgrund der Einkesslung konnten die Franzosen nur noch auf ihre Schiffe auf der Donau und auf die rechte Seite des Flusses und über die von den Russen unbesetzt gelassene Schlossruine nach Scheibenhof und von dort weiter nach Spitz flüchten. Nachdem es bei diesem Gefecht auf beiden Seiten viele Opfer gab, wurde 1905, 100 Jahre nach der Schlacht von Dürnstein am 11. November 1805, ein Denkmal errichtet, auf dem die Kommandanten der französischen, der russischen und der österreichischen Truppen in Reliefs dargestellt sind und Inschriften in deutscher, französischer und russischer Sprache an das Ereignis erinnern.

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